Zehn Kinder der Grundschule nahmen im April an einem Einrad-Workshop teil. Für viele war es das erste Mal, dass sie sich unter professioneller Anleitung auf einem Einrad versuchen konnten.
Veranstalter des Workshops war der Radsportverein Torpedo 1924, der für die Kinder einen Schnupper-Workshop in der Mehrzweckhalle in Bruchenbrücken organisierte. Der spontanen Zusage der Trainerin Ellen Guth war es zu verdanken, dass dieser Workshop zustande kam. Ellen Guth ist seit vielen Jahren Trainerin des Vereins und arbeitet dort in ihrer Freizeit regelmäßig an drei Tagen in der Woche mit Kindern und Jugendlichen. Die mehrfache Hessenmeisterin im Kunstradfahren ist davon überzeugt, dass ihr Sport nicht nur Spaß macht und das Selbstbewusstsein stärkt, sondern auch die Entwicklung der Kinder nachhaltig fördern kann. Sowohl der Gleichgewichtssinn als auch die Kommunikation zwischen beiden Gehirnhälften wird durch das Training verbessert.
Dank der engagierten Betreuung von Ellen Guth und ihren beiden Trainerkollegen, Sabine Damme und Hanno Plaue, waren die teilnehmenden Kinder stets konzentriert bei der Sache und haben viel gelernt. Einige konnten am Ende des Workshops sogar schon freihändig fahren!
Forscher AG experimentiert in Robotik Labor der FH Giessen/Friedberg
Einen besonders spannenden Tag hatten die Schüler der Grundschule, als sie für zwei Stunden das Robotik Labor der in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Fachhochschule besuchen durften. Eingeladen wurden die Kinder von Professor Dr. Claus Breuer, Professor Dr. Klaus Brillowski und Michael Grossfeld, die ihr Labor für den Nachwuchs bereits entsprechend vorbereitet hatten. Neben fliegenden Libellen und krabbelnden Käfern konnten die neugierigen Hände viele robotergesteuerte Simulationen berühren und natürlich auch selbst bedienen. „Durch das Selbsttun wollen wir den Kindern den Spaß an der Technik vermitteln,“ so Breuer. Ein Ziel, das den Diplom-Ingenieuren gelungen ist. Die jungen Mitglieder der Forscher-AG hatten alle Hände voll zu tun, um die Technik zu bestaunen und anschließend auch direkt auszuprobieren. Auf ebenfalls großes Interesse stießen bei den Kindern auch die Erklärungen zur Technik und Funktionsweise. Durch intensives Nachfragen tauchten die jungen Forscher in eine Welt ein, die sie sonst nur aus dem Fernsehen oder aus ihrer Phantasie kennen. Auch für die Lehrerin Silke Marquardt war der Besuch wieder ein großes Erlebnis. „Für einen Montessori-Pädagogen ist es einfach immer wieder toll, zu sehen, wie sich Kinder eine neue Welt erobern. Ein Verhalten, dass sich in den vergangenen hundert Jahren nur wenig verändert hat und sehr viel Aufschluss über das Menschensein gibt.“
TÜV-Kids
Grundschüler für Technik begeistern - das will der TÜV Hessen. Dafür hat er mit “TÜV Kids” eine Initiative ins Leben gerufen, die in ihrer Art einzigartig ist. Unter dem Motto „Anfassen, Erleben, Verstehen“ besuchen die “TÜV Kids” - Trainer Schulen in Hessen für eine Technik-Doppelstunde.
Wir haben einen “TÜV Kids” - Trainer in die Forscher AG der Montessori Grundschule eingeladen und er hat mit den Kindern eine Hebebühne gebaut, die durch Druckluft funktioniert. Es hat riesigen Spaß gemacht und die kleinen Hebebühnen haben es sogar geschafft, einen Tisch zum Tanzen zu bringen!
Forschen und Versuchen wie die Großen - Die Forscher AG besuchte die Uni Marburg
Warum verbrennt man sich an Trockeneis? Wie kann man mit Wasser Öl zum Brennen bringen und wie sichert die Polizei eigentlich Fingerabdrücke? Dieser und anderen Fragen sind die Schülerinnen und Schüler der Forscher AG im Chemikum an der Uni Marburg nachgegangen. Unter der Anleitung erfahrener Studenten konnten die kleinen Besucher an verschiedenen Stationen Antworten auf ihre Fragen finden und neue Erkenntnisse sammeln. Mit viel Eifer machten sich die Forscher an die Arbeit und verfolgten gespannt die Ergebnisse ihrer eigenen Versuche. Das „Selber tun“ war nicht nur für Kinder der Schlüssel zu den teilweise komplexen Zusammenhängen der Natur. Auch für Silke Marquard zeigte sich wieder einmal ganz deutlich, wie wichtig die Hand für das akademische Lernen ist. „Wenn Lernen nachhaltig wirken soll, muss man Schülern die Freiheit geben, abstraktes Wissen konkret zu überprüfen. Das gilt ganz besonders für die Naturwissenschaften“, betont die Pädagogin.
Vom Korn zum Brot - Grundschüler
besuchen Zentrale der Hinnerbäckerei
Einen
Ausflug der besonderen Art hat die Delfin-Klasse
wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahrs unternommen. Zusammen mit ihren
beiden Pädagoginnen Astrid Zehetner und Arlett Hänel fuhren die Kinder nach
Berstadt in die Zentralbäckerei des Hinnerbäckers. Dort erklärten der Inhaber
Kai und Jens Steinhauer den Schülerinnen und Schülern
persönlich, was alles passieren muss, bis das Korn zum Brot wird. „Trotz
der vielen Maschinen“, so Steinhauer, „machen die Bäcker bei uns noch einiges
mit der Hand.“ Doch nicht nur zum
Schauen und Staunen hatten die Kinder hier die Gelegenheit. Die kleinen
Besucher durften den Teig für ihr eigenes Brot kneten, die Zutaten kosten und
nach dem Backen ihre „Kunstwerke“ mit nach
Hause nehmen. In den kommenden Monaten stehen für die Grundschüler aber noch
weitere Highlights auf dem Programm. Unter anderem sind ein Besuch im
Senckenberg-Museum, ein Ausflug ins Chemikum nach Marburg und eine Friedberger
Stadtführung geplant, denn so Astrid Zehetner: „Ein
wichtiger Bestandteil der Montessori-Pädagogik ist das unmittelbare
Erfahren von Lerninhalten durch Going-Outs.“ So wird nach Überzeugung der
Klassenlehrerin theoretisch angeeignetes Wissen viel nachhaltiger
verarbeitet.
IRON KIDS
Am 04.07.2009 sind über 25 Kinder des Montessori-Campus der Einladung der Sparkasse Wetterau gefolgt und haben bei strahlendem Sonnenschein an dem Sparkassen IRON-KIDS Wettbewerb teilgenommen. Je nach Altersgruppe hatten die Kinder entweder eine Laufstrecke oder eine Kombination aus Lauf- und Radstrecke auf der Kaiserstraße zu absolvieren. Durch zahlreiche Schulkameraden und Eltern am Rande der Strecke lautstark angefeuert, kamen alle erschöpft aber glücklich ins Ziel. Stolz wurden die roten FINISHER-T-Shirts angezogen und nach kurzer Erholungsphase waren sich die meisten einig: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!
Montessori-Grundschüler stellen ihre Modelle bei der Explore Science aus
Erstmals hat die Montessori-Grundschule im Juni an den Erlebnistagen der Explore Science in Mannheim teilgenommen. Im Louisenpark stellten 11 Grundschüler ihre, während einer Projektwoche gebastelten, Atommodelle aus. Auch wenn keines der Exponate mit einem Preis ausgezeichnet wurde, ernteten die Montessori-Grundschüler als jüngste Teilnehmerklasse doch allerhand Respekt. Der Ausflug zur Siegerehrung am 17. Juni hatte sich aber auch in anderer Hinsicht für alle Besucher gelohnt. In kindgerechten Vorträgen und Aufführung wurden die jungen Forscher auf eine interessante Reise in die Welt der Chemie und Physik mitgenommen. An Experimentierstationen konnten die Schüler anschließend selbst Erfahrungen mit den physikalischen Gesetzen sammeln und viele Experimente selber machen. Viele interessante Ideen und Anregungen hat auch Silke Marquardt mit genommen. Unsere stellv.Schulleiterin und Projektbegleiterin will davon Einiges in den Unterricht der Montessori-Grundschule mit einbringen. „Lehrinhalte, die die Begeisterung der Kinder wecken, prägen nachhaltig die Entwicklung unseres Geistes“, so Marquardt. Der Ausflug in den Luisenpark nach Mannheim im kommenden Jahr ist für die Montessori-Pädagogin deshalb schon so gut wie sicher. Auch wenn das Thema der Erlebnisetage Explore Science von der Klaus Tschira Stiftung erst im September bekanntgegeben wird.
Montessori-Kinder besuchen Einrad-Workshop in Bruchenbrücken
Aufregung, Anspannung und Spaß, der Einrad-Workshop in Bruchenbrücken, an dem Kinder des Montessori-Campus teilnahmen, war ein voller Erfolg. Für viele der anwesenden Kinder war es das erste Mal, dass sie sich mit fachkundiger Anleitung auf einem Einrad versuchen konnten. Veranstalter des Workshops war der Radsportverein „Torpedo 1924“ aus Buchenbrücken, der am Vormittag und Nachmittag jeweils einen vierstündigen Schnupper-Workshop in der Turnhalle in Bruchenbrücken organisierte.
Seit vielen Jahren investiert die Trainerin Ellen Guth ihre Freizeit in die Jugendarbeit des Vereins. Die mehrfache Hessenmeisterin im Kunstradfahren ist davon überzeugt, dass ihr Sport nicht nur Spaß macht, sondern auch die Entwicklung der Kinder fördert. „ Es ist erwiesen, dass das Einrad bzw. Kunstradfahren neben dem Gleichgewichtssinn auch die Kommunikation zwischen den beiden Gehirnhälften verbessert“, so Guth. „Das permanente Ausbalancieren führt dazu, dass viele kleine Muskelpartien, die wir normal selten nutzen, aufgebaut werden und sich durch diesen Pilateseffekt die Haltung der Einradfahrer verbessert“, erklärt die Trainerin. Zusammen mit ihren beiden Trainerkollegen Sabine Damme und Simon Albeser ist sie deshalb sehr daran interessiert, ihren Sport an die Jugend weiterzugeben. Ein Sport, der entgegen der landläufigen Meinung nicht gefährlich ist. „Wenn man das Gleichgewicht verliert, landet man meist auf den Beinen“, betont Albeser. Um den Montessori –Kids zu zeigen, welche Kunststücke auf dem Einrad bzw. Kunstrad möglich sind, dafür hatten die Trainer Jugendliche aus der Gegend eingeladen. Mit ihrer Vorführung fesselten und motivierten sie auf ganz besondere Weise.
Kochen... kinderleicht - Sternekoch André Großfeld in der Schulstunde
Unter dem Titel „Kochen… kinderleicht – Sternekoch André Großfeld in der Schulstunde“ wurde am 31. Januar 2009 im Hessischen Rundfunk der Bericht über den Besuch von André Großfeld in der Montessori Grundschule im vergangenen Jahr ausgestrahlt. An diesem Tag kam er sich selbst wie ein Kind vor, gestand der gelernte Koch, der regelmäßig in Koch was draus im HR Fernsehen vor der Kamera steht. „Früh aufstehen, Sachen packen und in die Schule gehen“, schmunzelte er. Doch es blieb keine Zeit, in Erinnerungen zu schwelgen, zwanzig Schülerinnen und Schüler der Känguru-Klasse erwarteten ihn. Zusammen mit Lehrerin Silke Marquardt und Schülerin-Mutter Steffi Knitterscheidt ging es in die Schulküche. Auf dem Speiseplan stand Maronensuppe mit Frikadellen und während zehn Kinder schnippelten und brieten, lernten die anderen zehn das Eindecken einer festlichen Tafel. „Wir haben auch das Schulfach Knigge“, erläuterte Ilona Schweri, ebenfalls Lehrerin der Känguru-Klasse. „Das Wichtigste ist, dass die Kinder alles eigenständig machen, der Erwerb von Selbständigkeit und Unabhängigkeit ist wesentlicher Bestandteil der Montessori-Pädagogik“, erläuterte Silke Marquardt. Und dann bekam Vivian ein Pflaster, die statt der Marone ihren Finger erwischt hatte: ein kleiner Kratzer. Endlich ließen sie es sich an der festlich geschmückten Tafel schmecken. „Ich bin begeistert!“ resümierte André Großfeld, der ein Restaurant in Friedberg-Dorheim betreibt. Auch die Kinder haben den Vormittag sichtlich genossen. Und die Suppe? „Die schmeckte sehr maronig!“
Zur traditionellen Faschinsfeier in unserer Grundschule hatten Kinder und Lehrer wieder einmal richtig Spaß.
Grundschule gewinnt Spielzimmer
Die Grundschule des Montessori Campus Friedberg hat sich an dem Aufruf der Initiative „Spielen macht Schule“ beteiligt
und ein Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen
rund um ein Spielzimmer in ihrer Schule vorstellt.
Das originelle und durchdachte Konzept wurde aus zahlreichen Einsendungen als ein Sieger in Hessen
nominiert. Die Grundschule wird jetzt von der Initiative „Spielen macht Schule“ eine komplette Spielzimmerausstattung erhalten. Insgesamt gibt es 154 Gewinner in den Bundesländern
Baden-Württemberg, Bayern und Hessen.
Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau!
Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassische Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen stattfindet. Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Internet, PC Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien möchte die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegenwirken. Die Initiative „Spielen macht Schule" wurde vom Mehr Zeit für Kinder e.V. und dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) im Jahr 2007 gemeinsam ins Leben gerufen. Unterstützt wird sie von den jeweiligen Kultusministerien.
In der Pilotphase in 2007 haben bereits 10 Schulen ein Spielzimmer gewonnen. Fotos von diesen sowie alle aktuellen Infos, die Wettbewerbsunterlagen, Beispielkonzepte und den Ausstattungskatalog gibt es im Internet unter: www.spielen-macht-schule.de.
Bibliothek
Leseförderung ausgezeichnet
Stolz waren
Silke Marquardt und Sabine Grollmann-Serve, als sie in den Räumen der
Volksbank Mittelhessen in Gießen am 23.9.08 einen Förderpreis
entgegennehmen konnten.
Aus Anlass des 150jährigen Jubiläums hatte die Volksbank Mittelhessen
Anfang des Jahres ihren Wettbewerb „Lesen macht Freu(n)de“ gestartet.
122 Fördervereine wurden mit bis zu 1000 Euro prämiert, insgesamt
belief sich das Budget auf 86.000 €. Die Spenden sollen den Fördervereinen und Schulen als Hilfe zur Selbsthilfe dienen und zur Leseförderung eingesetzt werden.
In der Grundschule wird das Geld in vollem Umfang der Bibliothek zur Verfügung gestellt werden.
Projekttage
Projekttage im Mai 2008
Vom 19. bis 21.Mai 2008 fanden in unseres Schule Projekttage statt.
Alle Kinder arbeiteten in dieser Zeit in Projektgruppen an bestimmtet
Themen. Die Spanne reichte vom "Besuch bei Radio FFH", "Fußballcamp",
"Sport", "Wohnwagen gestalten nach Hundertwasse", "Kreativtage",
"Tanzen wie die Stars" bis hin zu "Natur pur".
Verkehrserziehung
Motiviert nehmen die 4.Klässler unserer Schule jedes Jahr am Verkehrsunterricht teil. Neben dem Erlernen von Verkehrszeichen und Regeln im Straßenverkehr, erproben sich die Kinder mit dem Fahrrad auf dem Verkehrsübungsplatz der Philipp-Dieffenbach-Schule.
Montessorischule erhält 166 Euro Teamprämie vom IRONKIDS
Anfang der Sommerferien fand auf der Friedberger Kaiserstraße der vierte Sparkassen-IRONKIDS statt. Für die teilnehmerstärksten Gruppen aus Schulen oder Vereinen übergab Vertriebsdirektorin Steffi Krieg von der Sparkasse Oberhessen zusammen mit Friedbergs Bürgermeister Michael Keller am Montag die IRONKIDS-Teamprämien. Die meisten Teilnehmer stellten TSV 04 Nieder Mörlen e. V. mit 19 Mitgliedern, die Grundschule Ockstadt mit 12 Kindern und die Philipp-Dieffenbach-Schule mit 7 Teilnehmern. Ebenfalls begünstigt wurden zudem die Augustiner-Schule, die Montessori-Schule und die Turngemeinde 1845 FB e. V.. Auch im kommenden Jahr wird es den IRONKIDS wieder geben. Die Sparkasse Oberhessen hofft, dass bei dem kleinen, fünften Jubiläum des IRONKIDS die bisherige Rekordbeteiligung von 441 Teilnehmern übertroffen werden kann. Termin ist der 4. Juli, also eine Woche vor den Sommerferien. Einen Tag später findet dann auch wieder der IRONMAN statt.