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Schüler gestalten eigenständig Praktikumsstationen zum Chemieunterricht

Von April bis Juni 2010 absolvierten 16 Schülerinnen und Schüler aus den Adoleszentenklassen ein chemisch-experimentelles Grundpraktikum in den neu gebauten Räumlichkeiten der Schule. Alle erhielten am Ende eine Urkunde für das erfolgreiche Durchlaufen des gesamten Projektes. Ein Hauptbestandteil des Projektes bestand darin, das selbst angeeignete Wissen und die erlernten Fertigkeiten an die Mitschülerinnen und Mitschüler weiterzugeben. „Wir haben dazu einen Parcours mit 10 Stationen entwickelt,“ berichtet ein Schüler, „von Laborsicherheit über Anzünden der Gasbrenner bis hin zu verschiedenen experimentellen Methoden zur Untersuchung von Stoffeigenschaften (u.a. riechen, erhitzen, verbrennen, lösen) und natürlich Protokollführung nicht zu vergessen, war alles dabei.“ Ein eigens entwickeltes Quiz rundete das Ganze ab. „Gerade weil es in der Adoleszentenphase schwierig ist, die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler hervorzulocken, setzen wir auf projektbasiertes Lernen und Wissensweitergabe innerhalb der Schülerschaft.“, erläutert der stellvertretende Schulleiter Michael Elias. Dass dies tatsächlich gelingt, zeigen die Äußerungen der Projektteilnehmer „wir hoffen, möglichst bald wieder ein naturwissenschaftlich-experimentelles Projekt machen zu können“.



Adoleszenten setzen auf Gemeinschaftssinn
Ende Mai 2010 fuhren die zwei Adoleszentenklassen zu Kletter-Einrichtungen der Region mit dem erklärten Ziel, die Klassengemeinschaft zu stärken. Eine Adoleszentenklasse besteht aus etwa 25 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 7-10. „Da treffen schon ganz unterschiedliche Interessen und Entwicklungsphasen aufeinander. Natürlich gibt es Reibungen. Der jahrgangsübergreifende Ansatz macht aber auch den ganz besonderen Reiz aus“, berichtet der Reformpädagoge Dr. Sven Sauter, der froh ist, seit kurzem die Konzepte aus seiner Hochschulzeit im realen Leben als Pädagoge an unserer Schule umsetzen zu können.

Auf dem Ausflug sollten die Lernenden spüren, wie sinnvoll eine starke Gemeinschaft ist, und so waren die zu absolvierenden Übungen im Hochseilgarten Wölfersheim speziell auf Teambildung einer großen Gruppe ausgerichtet. „Es war toll, das alles zu beobachten“, freute sich Christina Heger, die als Pädagogin die Teambildungsübungen der SchülerInnen nicht stören wollte, “gerade manche von den 14- und 15-jährigen, die zunächst dachten, sie könnten alles alleine bewerkstelligen, durften erleben, wie sie anderen helfen konnten und wie auch die Kleineren ihnen wiederum bei einigen Übungen eine Hilfe waren.“ Alles in allem war es ein gelungener Ausflug, der neben dem Erreichen des pädagogischen Ziels „einfach Spaß gemacht hat“.


TG Friedberg gewinnt das 2. Montessori-Handballturnier

Volle Tribünen und abwechslungsreiche Spiele erlebten die Zuschauer und Teilnehmer des 2. Montessori-Handballturniers in der Henry-Benrath Halle am 20.03.10.
Insgesamt acht D-Jugend-Mannschaften aus der gesamten Wetterau waren in die Friedberger Halle gekommen, um an dem von unserer Schule ausgerichteten Freundschaftsturnier teilnehmen zu können.
Absolute Besonderheit des Turniers, zu jeder Mannschaft mussten mindestens zwei Mädchen gehören. Über 100 Spieler und Spielerinnen aus den verschiedenen  Vereinsmannschaften kämpften  in zwei Vorrundengruppen um die Teilnahme an den Platzierungsspielen. Im Endspiel konnte sich schließlich die D-Jugend der TG Friedberg verdient mit 14 : 6 gegen unser Sekundarschul-Team durchsetzen. Im Spiel um Platz drei war die HSG Münzenberg/Gambach gegen die HSG K/P/G Butzbach mit 9 : 4 erfolgreich. Auf den weiteren Plätzen lagen die SU Nieder-Florstadt, der WSV Oppershofen, der SV Petterweil und der SV Rosbach.


Im nächsten Jahr möchten wir ein noch größeres Turnier auf die Beine stellen, da weitere Vereine aus der Wetterau Interesse an einer Teilnahme signalisiert haben.
Interessierte Vereine oder auch Schulmannschaften können schon jetzt unter sekundarschule@montessori-wetterau.de Kontakt aufnehmen. Eingeladen werden gemischte Teams des Jahrgangs 1998 oder jünger.


Neubau der Montessori-Sekundarschule offiziell eröffnet
Am Freitag, den 02.10.09 fand die Akademische Eröffnungsfeier in dem Neubau der Montessori-Sekundarschule statt. Die Baufirma C+P Elementbau und das Architekturbüro Müller & Kölsch, Friedberg übergaben symbolisch den Schlüssel an das Geschäftsführungsteam Claudia Reszka und Ingrid Scheer. Die Bauherrschaft ist äußerst zufrieden mit dem Bau und stolz darauf, dass der Zeit- und Kostenplan eingehalten wurde.

Stadtverordnetenvorsteher Hollender gratulierte zu dem gelungenen Gebäude. Bürgermeister Keller nannte den Montessori-Campus Friedberg eine Bereicherung für den Schulstandort Friedberg und überreichte den Schlüssel für die Steinkopf-Sporthalle, damit die Schüler der Sekundarschule endlich ihren Sportunterricht erhalten können.
Außerdem waren zahlreiche Vertreter aus der Politik, einige Schulleiter und Schulleiterinnen der benachbarten Friedberger Schulen, Vertreter des Montessori-Landesverbandes Hessen sowie vom staatlichen Schulamt anwesend. Alle Gäste ließen sich durch die neuen Räume führen und überzeugten sich von der angenehmen Atmosphäre und der modernen Ausstattung der Schule.

Am Nachmittag des 3.10.09 fand dann für alle Kinder und Eltern des Montessori-Campus sowie weitere Interessierte Gäste ein großes Eröffnungsfest statt. Es gab neben Führungen durch die Schule Spiel- und Bastelstationen, Experimente im naturwissenschaftlichen Labor, diverse Ausstellungen und eine Theateraufführung von Schülern.

Nun freuen wir uns auf ein weiteres Wachstum der Montessori-Sekundarschule; in Kürze sollen die Pläne für die gymnasiale Oberstufe in die Tat umgesetzt werden.


Einzug ins „zweite Wohnzimmer“

"Hier will ich auch noch mal zur Schule gehen!“ Diesen Wunsch bekam Stefanie Plackinger, unsere Schulleiterin, nach den Sommerferien von einigen Eltern zu hören, die zum ersten Mal Gelegenheit hatten, das nagelneue Schulgebäude von innen zu sehen.
Die Einschulungsfeier der Sekundarschule, die erstmals in den eigenen Räumen stattfinden konnte, begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Pfarrer Gerrit Boomgaarden aus Ober-Rosbach gab Schülern, Lehrern und Eltern mit auf den Weg, jeden Menschen anzunehmen, auch wenn er auf den ersten Blick vielleicht komisch erscheine. „Jeder gehört dazu“, betonte Boomgaarden, „denn jeder ist manchmal komisch, aber auch einzigartig. Merk-würdig eben im wahrsten Sinn des Wortes.“

Groß, hell und freundlich sind die Klassenzimmer des dreistöckigen Schulgebäudes auf dem Montessori-Campus am westlichen Ortseingang Friedbergs. „Jeder soll sich hier wohlfühlen“, betont die Schulleiterin und lächelt: „Schließlich sind die Klassenräume für uns an der Ganztagsschule ja wie ein zweites Wohnzimmer.“ Vier dieser „Wohnzimmer“, mehrere Arbeitsräume, Bibliothek, Chemie- und Physiksaal sowie eine große Cafeteria gibt es für die 84 Schülerinnen und Schüler, die jahrgangsübergreifend von 13 Lehrkräften unterrichtet werden.

Drei Jahre lang war die 2006 gegründete integrierte Gesamtschule provisorisch in Containern untergebracht. Innerhalb von nur fünf Monaten wurde jetzt das neue Gebäude in Massivbauweise errichtet. Nach der Fertigstellung durch die Baufirmen hatten Eltern und Lehrer während der Sommerferien Hunderte von Arbeitsstunden investiert, um zu putzen, Kisten ein- und auszupacken und Möbel aufzubauen. Der Einsatz hat sich gelohnt. „Es ist so toll geworden“, freut sich eine Siebtklässlerin. Beruhigend für Schulleiterin Plackinger, dass offenbar nicht nur die Eltern hier noch mal zur Schule gehen wollen.

Startschuss für den Schulneubau

Bestens gelaunt trafen sich am 20. Februar 2009 Schulträger, Schulleitung, Pädagogen, Schüler, Eltern und Gäste zum symbolischen ersten Spatenstich für den Neubau der Montessori-Sekundarschule.

 

„Wir sind voller Aufbruchstimmung“, erklärte Schulleiterin Stefanie Plackinger mit Blick auf das fertig umzäunte Bau-Areal. Die Vorfreude auf das neue Schulgebäude und auf ein Ende der beengten Verhältnisse sei bei Pädagogen und Schülern groß.

 

Schulträger-Geschäftsführerin Claudia Reszka konnte viele Eltern und Schüler zum offiziellen Baubeginn auf dem Montessori-Campus begrüßen, aber auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft: Neben Landrat Joachim Arnold (SPD), der die lang ersehnte Baugenehmigung mitgebracht hatte, waren u. a. Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel (Grüne), der Friedberger Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender (CDU), die Stadträte Olaf Beisel (CDU) und Achim Güssgen (FDP) sowie Helmut Weber von der Volksbank Mittelhessen gekommen.

Reszka dankte den Eltern und insbesondere Ingrid Scheer vom Förderverein, deren Engagement die Entstehung der Sekundarschule und den nun dringend benötigten Neubau erst möglich gemacht habe.

 

Nachdem Landrat Arnold Schule und Neubauprojekt Glück gewünscht hatte, wurde er nicht nur von den „Offiziellen“, sondern auch von zahlreichen Schülerinnen und Schülern tatkräftig beim ersten Spatenstich für ihr neues Schulgebäude unterstützt.

 

Wenige Tage später konnten endlich die Bagger anrollen: Das frostige Winterwetter hatte den Beginn der Bauarbeiten immer wieder verzögert.

 

Allen Wetter-Widrigkeiten zum Trotz wird der erste Bauabschnitt – ein dreigeschossiges Gebäude mit Verwaltungsräumen, Bibliothek, Cafeteria, einem naturwissenschaftlichen und fünf Klassenräumen – bis zum Beginn des neuen Schuljahres fertiggestellt. Ein zweiter Bauabschnitt, der dann auch Platz für die gymnasiale Oberstufe schaffen wird, soll ein bis zwei Jahre später folgen.




Die Wetterauer Zeitung berichtete dazu wie folgt.

Bautagebuch

19.02.2009

Der Bauzaun wird montiert, die Fußballtore sind nicht mehr zugänglich. Jetzt sieht jeder, dass es wirklich losgeht.

20.02.2009

Übergabe der Baugenehmigung. Erster Spatenstich.
 



09.03.2009

Der Bau wird sichtbar: Baufahrzeuge beginnen die Bodenplatten auszuheben.






18.03.2009

Rohre und Kabel sind verlegt und fast alles für die Bodenplatte vorbereitet.






25.03.2009

Die Bodenplatte wird gegossen.







02.04.2009


Bald ist das Erdgeschoss fertig.






21.04.2009


Und weiter geht es im 1. Obergeschoss....






04.05.2009


Die Decke vom 1. OG ist fertig!






08.05.2009

Die Wände im 2. OG wachsen und im EG beginnen bereits die Haustechniker mit der Arbeit.




28. 05.2009

Nach einer Bauzeit von nur knapp 13 Wochen fand im internen Kreis das Richtfest zum 1. Bauabschnitt der Montessori-Sekundarschule Wetterau satt.
Nach dem Richtspruch wurden traditionell ein paar Gläser an der Hauswand zerschmissen. Nach einem kurzen Dank der Bauherrschaft kamen beim Richtschmaus alle gemütlich zusammen. Nun geht es nach einem straffen Zeitplan mit dem Innenausbau weiter, denn das Schulgebäude wird zum neuen Schuljahr bezogen.


23.06.2009

Die Aussendämmung wird angebracht. Innen wird im 2. OG der Estrich gegossen und in allen Räumen wird eifrig gearbeitet.
Maler und Fliesenleger beginnen in Kürze.




06.07.2009



Auch die Fliesenleger haben einiges geleistet.







Innen sind die Wände schon gestrichen.









Auch das Teichprojekt geht vorwärts






 
06.08.09
Die Balkone werden fertig gestellt.







07.08.09

Eltern helfen beim Möbel-Transport.







10.08.09

Die Küche wird eingebaut.







19.08.09

Der erste Schultag rückt immer näher und es ist fast alles fertig.






Montessori-Sekundarschüler helfen Kindern im Kongo

Im Rahmen des Afrikafestes des Montessori-Campus Friedberg engagierten sich Schüler der Sekundarschule für Afrika. Voller Engagement verkauften die Kinder und Jugendlichen Waffeln, Cocktails, selbst gemalte Bilder und Gebasteltes und organisierten Ballspiele mit einem aus Plastik und Stoff gebastelten Fußball.

Darauf, dass bei der Aktion ein Betrag in Höhe von 585,39 Euro zusammenkam, sind alle Beteiligten sehr stolz!

Den Schülern war es wichtig, dass der Erlös direkt und ohne Abzüge bei den Ärmsten der Armen als Hilfe ankommt. Aus diesem Grund wurden private Kontakte aktiviert und das Geld direkt an Bruder Alois Blatz überwiesen, der zur Zeit im Kongo für die Organisation „weiße Väter“ lebt und arbeitet. Er wird mit der Spende der Schüler u. A. Strasssenkinder unterstützen, dringend benötigte medizinische Hilfe finanzieren, Schulkindern den Schulbesuch finanzieren oder ihnen eine warme Mahlzeit ermöglichen.

Durch die Kriegsverhältnisse im Kongo ist die Situation für viele Menschen dort noch menschenunwürdiger geworden. Dieser Zustand und die Freude am Helfen ist für die Schüler Grund genug weitere solcher Projekte zu planen und durchzuführen.



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