Alle Termine für das laufende Schuljahr finden Sie im Terminplan, der auch
in der Rubrik Intern veröffentlicht ist.
"Lesen macht Freu(n)de!" - Sekundarschule erhält 500,-- Euro für die neue Schulbibliothek.
Um den Ausbau der Schulbibliotheken in ihrem Geschäftsgebiet zu fördern hatte die Volksbank Mittelhessen den Förderwettbewerb "Lesen macht Freu(n)de!" ausgeschrieben. Den Fördervereinen winkten bis zu 1000,-- Euro für ihre Schulbüchereien.
Auch der Förderverein Montessori-Sekundarschule Wetterau e.V. gehört zu den Gewinnern! Wir freuen uns über eine Spende von 500,-- Euro für unsere Bibliothek, denn die Bücher-Wunsch-Liste ist lang.
Zu Besuch bei unseren Vorfahren - Entdeckungsreise im Senckenberg -Museum
Am 06. November 2009 hat eine Klasse der Montessori Sekundarschule in Friedberg einen Ausflug ins Senckenberg Naturmuseum gemacht. Zusammen mit ihren Pädagogen haben die 19 Schülerinnen und Schüler die Sonderaustellung „Safari zum Urmenschen“ besucht. Grund für den Besuch war die Tatsache, dass die Klasse dieses Thema in Biologie und Geschichte durchgenommen hat. Die Sonderausstellung veranschaulicht die Evolution des Menschen von den Ursprüngen bis zum heutigen Tag .Die Ausstellung ist noch bis April 2010 zu sehen.
Aktuell
Interview mit unserem Montessori
Pädagogen Stefan Schäf anlässlich des Bildungsgipfel der Bundesregierung Sie waren Lehrer und Vize-Präsident der größten deutschsprachigen Montessori-Schule
in der Schweiz. Weshalb haben sie sich entschieden, eine Stelle an der
Montessori-Sekundarschule in Friedberg anzunehmen?
Vor ein paar Jahren hätte ich das nicht getan. Die
Bildungslandschaft in Deutschland hat sich aber in den vergangenen Jahren im
Privatschulbereich sehr verändert. Noch vor 15 Jahren gab es kaum gute
Montessori-Schulen in Deutschland. Das lag vor allem an den wenigen
international geschulten Montessori-Pädagogen (AMI) und dem Versuch, die
Montessori-Pädagogik immer wieder zu verwässern. Bevor ich die Entscheidung
traf, an die Montessori-Sekundarschule in Friedberg zu wechseln, habe ich sie
mir sehr genau angesehen und bin überzeugt, dass ich hier die gleich guten
Voraussetzungen vorfinde, wie an anderen international renommierten Montessori-Schulen.
Welche Rolle spielt dabei die Vorbereitete Umgebung?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder Mensch stark von
der Umgebung geprägt wird, die er vorfindet. Gute Montessori-Schulen versuchen
deshalb, das Lernumfeld möglichst optimal zu gestalten, um die Motivation und
die Freude am Lernen der Schüler zu fördern. An der Montessori-Sekundarschule
unterstützen sich hoch motivierte Lehrer und Eltern gegenseitig.
Ist mit vorbereiteter Umgebung das Klassenzimmer
gemeint?
Das Klassenzimmer ist nur ein Teil der Umgebung. Genauso wichtig
sind die gut ausgebildeten Pädagogen, die Vollständigkeit der Montessori-Materialien
und unterstützende strukturelle Gegebenheiten. Eine jahrgangs- und
bildungsübergreifende Klassenmischung ist eine weitere wichtige Grundlage für
den Erfolg dieser Pädagogik. Nur dort stellt sich die Lust an Wissen und
miteinander Arbeiten ein, wo sie nicht aufgezwungen wird. Eine hohe Motivation,
angstfreies Lernen und individuelle Unterstützung helfen den Schülern als
Gruppe zusammenzuwachsen. Unsere Aufgabe als Montessori-Pädagogen ist es, diese
Prozesse zu unterstützen. In der Montessori-Sekundarschule werden die
Unterrichtsinhalte vorwiegend projektorientiert erledigt. Die Schüler arbeiten in
kleinen Gruppen an unterschiedlichen Aufgaben, die anschließend in der Klasse
präsentiert werden. Als Pädagogen begleiten wir die Kinder individuell. Damit
lenken wir den Lernfluss und sorgen dafür, dass die Unterrichtsinhalte die
Vorgaben erfüllen.
Die Sekundarschule arbeitet jahrgangs- und bildungsübergreifend. Wie
stellen sie sicher, dass sich jeder Schüler sein Schulpensum erarbeitet?
Generell stellt sich Lust am Wissen dort ein, wo sie nicht
aufgezwungen wird. Erfahrungsgemäß lernen die Menschen freiwillig besser und
mehr. Als Pädagogen ist es unsere Aufgabe diesen Prozess im Hinblick auf die
staatlichen vorgegebenen Schulabschlüsse
zu steuern.
Das Pensum für Gymnasialschüler ist doch wesentlich höher. Wie bereitet
die Sekundarschule diese Kinder auf die gymnasiale Oberstufe vor?
Die moderne Montessori-Pädagogik ist entgegen der
landläufigen Meinung eine sehr leistungsorientierte Pädagogik. Wir passen
unsere Darbietungen und Inhalte wie alle staatlichen Schulen an die
Rahmenrichtlinien des Landes an. Da versteht es sich doch von selbst, dass Gymnasialschüler
ganz anders gefordert und gefördert werden.
Ältere Schüler in weiterführenden Schulen sind in der Regel nicht so
wissbegierig. Ist das an Ihrer Schule anders?
Wir haben in der Sekundarschule das Glück, den ganzen Tag in
unserer Klasse zu verbringen. Dadurch stellt sich bei unseren Schülern ein
Gefühl der Kontinuität und Sicherheit ein. Klare Strukturen helfen den Schülern
sich zu orientieren und helfen ihnen mit der angebotenen Freiheit umzugehen.
Wie gewährleisten Sie den Fachunterricht?
Montessori-Pädagogen sind Generalisten. Sie haben in der
Regel neben Ihrem pädagogischen Hochschulstudium ein Montessori-Diplom. Man
kann das vergleichen mit einem Aufbaustudium, bei dem alle Lehrinhalte im
Zusammenspiel mit den Materialen und der Pädagogik vertieft werden. Außerdem
integrieren wir regelmäßig im Fachunterricht externe Experten.
Warum haben Sie sich entschieden, als Montessori-Pädagoge zu arbeiten?
In allererster Linie ist es eine andere Haltung und Achtung
den Kindern gegenüber. Daraus resultiert im Schulalltag ein entspanntes und
zugleich spannendes Miteinander. Ich bin fasziniert von der Fülle und Bandbreite,
in der Schulalltag stattfindet.
Was ist die besondere Stärke der Montessori-Pädagogik?
Für mich ist ein gesundes Selbstbewusstsein die Grundlage
des Lebensglücks. Durch die größere Nähe zum Lehrer, zum Thema und zu den
Klassenkameraden können wir die Umgebung unserer Schüler beeinflussen und einen
gesunden Selbstaufbau und ein soziales Miteinander fördern.
Rückblick
Campusfest 31.08.2008
Karibuni Watoto lautete
das afrikanische Motto des diesjährigen Campusfest. Der Einladung, die übersetzt soviel bedeutet wie „Kommt alle herbei“,
folgten bei strahlendem Sonnenschein nicht nur die Kinder und Eltern
des Montessori-Campus, sondern auch viele Freunde, Verwandte und
Förderer unserer Einrichtungen.
Außerordentliche Mitgliederversammlung
Am 29.10.2008 hat der Vorstand des Fördervereins Montessori -
Gesamtschule Wetterau e.V. die Eltern der Schüler über den für 2009
geplanten Neubau der Sekundarschule und die in diesem Zusammenhang
angedachten strukturellen Veränderungen in der Trägerschaft der Schule
informiert.
Am
24.11.1008 fand eine außerordentlichen
Mitglliederversammlung statt, in deren Rahmen nochmals über die
Baupläne informiert wurde. Außerdem wurden verbindliche Entscheidungen
zur künftigen
Struktur des Schulträgers getroffen.