Malort Kinderhaus

Malort Kinderhaus

Hallo ihr Lieben, ich bin´s – Monti!

ich dachte mir, ich zeige Euch einmal was ich bei meinen Touren auf dem Campus alles so entdecke … diesmal: der Malort nach Arno Stern. 

Der Malort ist im Kinderhaus ganz hinten links, hinter einer Tür versteckt. Darin befinden sich Korkplatten an der ganzen Wand befestigt und zwar so, dass überall Papier zum Bemalen aufgehängt werden kann. Und dahinter steht eine Vorrichtung, auf der unterschiedliche Farbtöpfe aufgereiht sind. 

Und nun wollt ihr sicherlich wissen, was es mit dem Malort auf sich hat. Wer könnte das besser wissen als Arno Stern, der Erfinder des Malortes. Und der sagt dazu folgendes:

„Es herrscht ein Kommen und Gehen zwischen dem Tisch, wo man den Pinsel eintauchen kann und dem Blatt an der Wand, auf dem jeder seine Spur hinterlässt, ganz nach Belieben. Dieses Tun heißt Malspiel. Denn was diese Spur auszeichnet, die im Malort entsteht, ist, dass sie kein Werk ist, sondern ein Spiel, das abläuft und eine bestimmte Dauer hat. Während des Malspiels spielt das Kind und genießt seine Spur, absichtslos und ohne Spekulation auf eine Wirkung. Es schafft kein Werk, das nachher angeschaut wird, sondern erlebt einfach nur, was sich im Raum seines Blattes abspielt…Um den Moment zu genießen.“

Seit 60 Jahren lässt Arno Stern in Paris Generationen in einem Raum malen. Nichts was dort entsteht, wird bewertet. Nur aus der Beobachtung der natürlichen Spiel-Lust und Veranlagung des Kindes beim Malen, entwickelte Stern die optimale Ausstattung des Raumes. Grundlage dafür ist seine Haltung des Vertrauens ins Kind.

Spannend, oder?

Bis bald mit Neuigkeiten,

euer Monti